Magnesium im Blut messen

Man hat die Möglichkeit das Magnesium im Serum oder im Vollblut zu messen. 

Dazu muß man wissen
Das Verhältnis vom Magnesium ‚Serum : Hämatokrit‘ liegt bei 20 : 80 Prozent.

 
Woher kommt dieser Unterschied?
Im Serum ist das Magnesium, das aus der Nahrung kommt – im Hämatokrit ist das verarbeitete Magnesium und dieser Wert ist aussagekräftiger.

Holzki (1979):

„… Vollblutuntersuchungen sind deshalb aussagekräftiger, zumal die Erythrozyten dreimal so viel Magnesium enthalten wie das Serum …“.

 

Holtmeier (1995) sieht das Serum-Magnesium als einen kritisch zu bewertender Parameter:

„Magnesiummangel ist weit verbreitet, aber schwierig nachweisbar. In ca. 50 % der Fälle besteht ein zellulärer Mangel, der im Blutserum nicht nachzuweisen ist.“

UNSERE EMPFEHLUNG

Messen Sie das Magnesium im Vollblut.
Wenn es möglich ist, plus „Hämatokrit korreliert“. Das bedeutet, daß der Hämatokrit gemessen wird und das Magnesium dazu ins Verhältnis gesetzt.
Das ist die exakteste und sinnvollste Messung.

 

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